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Firmenkreditkarten im Datenvergleich

Definition

Interchange

Interchange ist das Entgelt, das der Acquirer bei jeder Kartenzahlung an den Issuer zahlt.

Die Interchange-Gebühr ist ein Entgelt im Kartengeschäft. Sie wird bei einer Kartenzahlung von der Bank des Händlers, dem Acquirer, an die kartenausgebende Bank, den Issuer, gezahlt. Sie ist Teil des Händlerentgelts, das der Händler insgesamt für die Kartenakzeptanz bezahlt.

Für Karteninhaber ist Interchange nicht direkt sichtbar, beeinflusst aber indirekt das Angebot. Aus diesen Erträgen finanzieren manche Anbieter Bonusprogramme, Cashback oder niedrigere Jahresgebühren. Für Händler und Unternehmen, die selbst Kartenzahlungen annehmen, ist das Verständnis wichtig, um Angebote von Zahlungsdienstleistern einordnen zu können.

In der Europäischen Union ist die Höhe dieser Entgelte für bestimmte Karten reguliert, für Firmenkarten gelten teils andere Regeln als für Privatkarten. Die genauen Vorgaben entnehmen Sie den Veröffentlichungen der zuständigen Behörden. Für Ihre Kartenwahl genügt meist der Hinweis, dass Karten mit höheren Erträgen oft mehr Zusatzleistungen bieten.

Ähnliche Stichwörter

  • AcquirerDer Acquirer ist das Unternehmen, das Kartenzahlungen für den Händler abwickelt und akzeptiert.
  • IssuerDer Issuer ist die Bank oder der Zahlungsdienstleister, der die Karte ausgibt und Ihr Vertragspartner ist.
  • HändlerentgeltDas Händlerentgelt ist die Gebühr, die ein Händler für die Annahme von Kartenzahlungen zahlt.
  • KartennetzwerkEin Kartennetzwerk ist die Infrastruktur, über die Kartenzahlungen zwischen Händlern und Banken abgewickelt werden.