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Firmenkreditkarten im Datenvergleich

Begriffe von A bis Z

Lexikon: Begriffe rund um die Firmenkreditkarte

Kurze Erklärungen zu den Begriffen, die bei Firmenkarten, Abrechnung und Haftung immer wieder auftauchen.

Aufgeschlagenes Nachschlagewerk mit Stift auf einem Schreibtisch
Foto: https://kaboompics.com/ / Pexels

Das Lexikon erklärt die Fachbegriffe aus dem Kartenvergleich und aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter. Jeder Eintrag beginnt mit einer kurzen Definition und verweist auf verwandte Begriffe. Wo es hilft, führen Links zu den passenden Ratgeberartikeln und Kartenseiten.

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  • 3-D Secure3-D Secure ist ein Verfahren, mit dem Online-Kartenzahlungen durch eine zusätzliche Bestätigung abgesichert werden.

A

  • AcquirerDer Acquirer ist das Unternehmen, das Kartenzahlungen für den Händler abwickelt und akzeptiert.
  • AbrechnungszeitraumDer Abrechnungszeitraum ist die Zeitspanne, deren Kartenumsätze in einer gemeinsamen Abrechnung zusammengefasst werden.
  • AusgabenrichtlinieEine Ausgabenrichtlinie legt fest, was Beschäftigte mit Firmenkarten bezahlen dürfen und wie sie es nachweisen müssen.

B

  • BelegEin Beleg ist der Nachweis über einen Geschäftsvorfall, auf dem die Buchführung eines Unternehmens beruht.
  • BargeldabhebungEine Bargeldabhebung mit der Kreditkarte ist die Auszahlung von Bargeld am Geldautomaten oder am Schalter.
  • BonusprogrammEin Bonusprogramm belohnt Kartenumsätze mit Punkten oder Meilen, die gegen Leistungen eingelöst werden können.
  • BetrugserkennungDie Betrugserkennung prüft Kartenzahlungen automatisch auf auffällige Muster und kann verdächtige Umsätze blockieren.
  • BelegerfassungDie Belegerfassung ist das Sammeln und Zuordnen von Belegen zu Kartenumsätzen.
  • BewirtungskostenBewirtungskosten sind Ausgaben für Speisen und Getränke bei geschäftlichen Anlässen.
  • BetriebsausgabeEine Betriebsausgabe ist ein Aufwand, der durch den Betrieb veranlasst ist und den Gewinn mindert.
  • BonitätsprüfungDie Bonitätsprüfung bewertet, ob eine Person oder ein Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.
  • BürgschaftBei einer Bürgschaft verpflichtet sich eine Person, für die Schuld eines anderen einzustehen.

C

  • Charge CardEine Charge Card ist eine Kreditkarte, deren Umsätze in voller Höhe zu einem festen Termin beglichen werden müssen.
  • Corporate CardEine Corporate Card ist eine Firmenkreditkarte, die auf das Unternehmen und seine Mitarbeitenden ausgestellt wird.
  • ChargebackEin Chargeback ist die Rückbuchung einer Kartenzahlung, die der Karteninhaber über seine Bank anstößt.
  • Corporate LiabilityBei Corporate Liability haftet das Unternehmen für die Umsätze der ausgegebenen Firmenkarten.
  • Co-Branding-KarteEine Co-Branding-Karte entsteht aus der Zusammenarbeit eines Kartenanbieters mit einem Partnerunternehmen.
  • CashbackCashback ist eine Rückvergütung, bei der ein Teil des Umsatzes als Geldbetrag zurückfließt.

D

  • DebitkarteBei einer Debitkarte wird jeder Umsatz unmittelbar oder zeitnah vom hinterlegten Konto abgebucht.
  • DATEV-ExportDer DATEV-Export überträgt Kartenumsätze in einem Format, das Steuerberatung und Buchhaltung direkt weiterverarbeiten können.
  • Dynamic Currency ConversionBei Dynamic Currency Conversion wird der Betrag schon am Terminal in Ihre Heimatwährung umgerechnet.

E

  • Effektiver JahreszinsDer effektive Jahreszins gibt die jährlichen Gesamtkosten eines Kredits in Prozent an, einschließlich bestimmter Nebenkosten.
  • EMV-ChipDer EMV-Chip ist ein kryptografischer Chip auf der Karte, der Zahlungen sicherer macht als der Magnetstreifen.

F

  • FremdwährungsgebührDie Fremdwährungsgebühr ist ein Entgelt, das beim Kartenumsatz in einer anderen Währung als dem Euro anfallen kann.
  • FreigabeworkflowEin Freigabeworkflow regelt, wer welche Ausgabe genehmigen muss, bevor oder nachdem sie getätigt wird.

G

  • GesamtschuldnerGesamtschuldner sind mehrere Personen, die jeweils für dieselbe Schuld einstehen können.
  • GeschäftskontoDas Geschäftskonto ist das Bankkonto, über das ein Unternehmen seinen betrieblichen Zahlungsverkehr abwickelt.

H

  • HaftungsbeschränkungEine Haftungsbeschränkung begrenzt, in welchem Umfang eine Person oder ein Unternehmen für Schäden oder Schulden einstehen muss.
  • HandelsregisterauszugDer Handelsregisterauszug ist ein amtlicher Nachweis über Firma, Sitz, Vertretung und Rechtsform eines Unternehmens.
  • HändlerentgeltDas Händlerentgelt ist die Gebühr, die ein Händler für die Annahme von Kartenzahlungen zahlt.

I

  • InterchangeInterchange ist das Entgelt, das der Acquirer bei jeder Kartenzahlung an den Issuer zahlt.
  • IssuerDer Issuer ist die Bank oder der Zahlungsdienstleister, der die Karte ausgibt und Ihr Vertragspartner ist.
  • Individual LiabilityBei Individual Liability haftet die einzelne Karteninhaberin oder der Karteninhaber für die Umsätze der Karte.

J

  • JahresgebührDie Jahresgebühr ist das regelmäßige Entgelt für das Führen und Nutzen einer Kreditkarte.

K

  • KreditrahmenDer Kreditrahmen ist der Höchstbetrag, bis zu dem Sie mit einer Kreditkarte Umsätze tätigen können.
  • KreditkartenabrechnungDie Kreditkartenabrechnung listet alle Umsätze, Gebühren und den Rechnungsbetrag eines Abrechnungszeitraums auf.
  • KartenlimitDas Kartenlimit ist der Betrag, bis zu dem eine einzelne Karte genutzt werden darf.
  • KartennetzwerkEin Kartennetzwerk ist die Infrastruktur, über die Kartenzahlungen zwischen Händlern und Banken abgewickelt werden.
  • KartenprüfnummerDie Kartenprüfnummer ist ein Sicherheitscode auf der Karte, der bei Online-Zahlungen abgefragt wird.
  • KartensperreEine Kartensperre verhindert, dass eine verlorene, gestohlene oder missbrauchte Karte weiter genutzt werden kann.
  • KartenmissbrauchKartenmissbrauch ist die unbefugte Nutzung einer Karte oder ihrer Daten durch Dritte.
  • Kontaktlos-ZahlungBei der Kontaktlos-Zahlung genügt es, die Karte oder das Smartphone an das Terminal zu halten.
  • KostenstelleEine Kostenstelle ordnet Ausgaben einem Bereich, Projekt oder Team innerhalb des Unternehmens zu.
  • KontierungDie Kontierung weist einem Geschäftsvorfall das passende Buchungskonto zu.
  • Know Your CustomerKnow Your Customer bezeichnet die Prüfung der Identität von Kundinnen und Kunden durch Banken und Zahlungsdienstleister.
  • KartenakzeptanzDie Kartenakzeptanz beschreibt, wo und von welchen Händlern eine Karte als Zahlungsmittel angenommen wird.

L

  • LastschrifteinzugBeim Lastschrifteinzug bucht der Kartenanbieter den Rechnungsbetrag von Ihrem hinterlegten Konto ab.
  • Lodge CardEine Lodge Card ist eine zentral geführte Firmenkarte für wiederkehrende Reisekosten wie Flüge und Hotels.

M

  • Mobile PaymentMobile Payment ist das Bezahlen mit dem Smartphone oder einer Smartwatch über eine hinterlegte Karte.
  • MischnutzungMischnutzung bedeutet, dass eine Karte sowohl für geschäftliche als auch für private Zahlungen verwendet wird.
  • MitarbeiterkarteEine Mitarbeiterkarte ist eine Firmenkarte, die auf eine Beschäftigte oder einen Beschäftigten ausgestellt wird.

P

  • Purchasing CardEine Purchasing Card dient dem Einkauf von Waren und Dienstleistungen im Unternehmen und ist auf Beschaffung ausgerichtet.
  • PSD2PSD2 ist die europäische Zahlungsdiensterichtlinie, die Sicherheit und Wettbewerb im Zahlungsverkehr regelt.
  • Prepaid-KarteEine Prepaid-Karte wird vorab mit Guthaben aufgeladen, und Zahlungen sind nur bis zu diesem Betrag möglich.
  • PINDie PIN ist eine persönliche Geheimzahl, mit der Sie Zahlungen am Terminal oder Abhebungen am Automaten bestätigen.
  • PhishingPhishing ist der Versuch, über gefälschte Nachrichten an Zugangsdaten oder Kartendaten zu gelangen.
  • PrivatentnahmeEine Privatentnahme ist die Entnahme von Geld oder Gütern aus dem Unternehmen für private Zwecke.
  • Persönliche HaftungPersönliche Haftung bedeutet, dass eine natürliche Person mit ihrem Privatvermögen für Verbindlichkeiten einsteht.

R

  • Revolving CreditRevolving Credit ist ein Kreditrahmen, den Sie flexibel nutzen und in Teilbeträgen zurückzahlen können, wobei Zinsen anfallen.
  • ReisekostenpauschaleDie Reisekostenpauschale ist ein pauschaler Betrag, mit dem bestimmte Reisekosten abgegolten werden.
  • Reverse-ChargeBeim Reverse-Charge-Verfahren schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer statt des leistenden Unternehmens.
  • ReiseversicherungEine Reiseversicherung deckt bestimmte Risiken einer Reise ab, etwa Krankheit, Gepäckverlust oder Stornierung.

S

  • Starke KundenauthentifizierungBei der starken Kundenauthentifizierung bestätigen Sie eine Zahlung mit zwei voneinander unabhängigen Merkmalen.
  • SollzinsDer Sollzins ist der nominale Zinssatz, mit dem ein in Anspruch genommener Kredit verzinst wird.
  • SpesenSpesen sind Auslagen, die Beschäftigte im Auftrag des Arbeitgebers tätigen und erstattet bekommen.
  • SelbstauskunftDie Selbstauskunft ist die Angabe persönlicher und wirtschaftlicher Verhältnisse im Rahmen eines Antrags.
  • Schufa-ScoreDer Schufa-Score ist ein Wert, der die Wahrscheinlichkeit einer vertragsgemäßen Zahlung einschätzen soll.
  • SkimmingSkimming bezeichnet das heimliche Auslesen von Kartendaten, zum Beispiel an manipulierten Geldautomaten.
  • Spend ManagementSpend Management ist die Steuerung und Auswertung aller betrieblichen Ausgaben mit digitalen Werkzeugen.
  • SammelabrechnungEine Sammelabrechnung fasst die Umsätze mehrerer Karten in einer einzigen Rechnung zusammen.
  • SEPASEPA ist der einheitliche europäische Zahlungsraum für Überweisungen und Lastschriften in Euro.

T

  • TokenisierungBei der Tokenisierung wird die echte Kartennummer durch einen Ersatzwert ersetzt, der für Zahlungen genutzt wird.
  • TageslimitDas Tageslimit begrenzt die Summe, die mit einer Karte an einem Tag ausgegeben oder abgehoben werden darf.
  • TankkarteEine Tankkarte ist eine Karte, mit der Kraftstoff und teils weitere Fahrzeugleistungen bezahlt werden.

V

  • Virtuelle KarteEine virtuelle Karte ist eine digitale Kartennummer ohne physischen Plastikträger, die sofort einsetzbar ist.
  • VorsteuerDie Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmen auf bezogene Leistungen zahlt und unter Bedingungen geltend machen kann.
  • VerrechnungskontoDas Verrechnungskonto ist ein Konto in der Buchhaltung, auf dem Kartenzahlungen gesammelt und später ausgeglichen werden.

W

  • WechselkursDer Wechselkurs bestimmt, zu welchem Verhältnis eine Fremdwährung in Euro umgerechnet wird.

Z

  • ZahlungszielDas Zahlungsziel ist die Frist, bis zu der Kartenumsätze beglichen sein müssen, ohne dass Zinsen entstehen.
  • ZusatzkarteEine Zusatzkarte ist eine weitere Karte zum selben Vertrag, die auf eine andere Person oder einen anderen Zweck lautet.
  • ZentralkarteEine Zentralkarte ist eine einzelne Firmenkarte, die von mehreren Personen für bestimmte Zwecke genutzt wird.