Begriffe von A bis Z
Lexikon: Begriffe rund um die Firmenkreditkarte
Kurze Erklärungen zu den Begriffen, die bei Firmenkarten, Abrechnung und Haftung immer wieder auftauchen.

Das Lexikon erklärt die Fachbegriffe aus dem Kartenvergleich und aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter. Jeder Eintrag beginnt mit einer kurzen Definition und verweist auf verwandte Begriffe. Wo es hilft, führen Links zu den passenden Ratgeberartikeln und Kartenseiten.
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- 3-D Secure3-D Secure ist ein Verfahren, mit dem Online-Kartenzahlungen durch eine zusätzliche Bestätigung abgesichert werden.
A
- AcquirerDer Acquirer ist das Unternehmen, das Kartenzahlungen für den Händler abwickelt und akzeptiert.
- AbrechnungszeitraumDer Abrechnungszeitraum ist die Zeitspanne, deren Kartenumsätze in einer gemeinsamen Abrechnung zusammengefasst werden.
- AusgabenrichtlinieEine Ausgabenrichtlinie legt fest, was Beschäftigte mit Firmenkarten bezahlen dürfen und wie sie es nachweisen müssen.
B
- BelegEin Beleg ist der Nachweis über einen Geschäftsvorfall, auf dem die Buchführung eines Unternehmens beruht.
- BargeldabhebungEine Bargeldabhebung mit der Kreditkarte ist die Auszahlung von Bargeld am Geldautomaten oder am Schalter.
- BonusprogrammEin Bonusprogramm belohnt Kartenumsätze mit Punkten oder Meilen, die gegen Leistungen eingelöst werden können.
- BetrugserkennungDie Betrugserkennung prüft Kartenzahlungen automatisch auf auffällige Muster und kann verdächtige Umsätze blockieren.
- BelegerfassungDie Belegerfassung ist das Sammeln und Zuordnen von Belegen zu Kartenumsätzen.
- BewirtungskostenBewirtungskosten sind Ausgaben für Speisen und Getränke bei geschäftlichen Anlässen.
- BetriebsausgabeEine Betriebsausgabe ist ein Aufwand, der durch den Betrieb veranlasst ist und den Gewinn mindert.
- BonitätsprüfungDie Bonitätsprüfung bewertet, ob eine Person oder ein Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.
- BürgschaftBei einer Bürgschaft verpflichtet sich eine Person, für die Schuld eines anderen einzustehen.
C
- Charge CardEine Charge Card ist eine Kreditkarte, deren Umsätze in voller Höhe zu einem festen Termin beglichen werden müssen.
- Corporate CardEine Corporate Card ist eine Firmenkreditkarte, die auf das Unternehmen und seine Mitarbeitenden ausgestellt wird.
- ChargebackEin Chargeback ist die Rückbuchung einer Kartenzahlung, die der Karteninhaber über seine Bank anstößt.
- Corporate LiabilityBei Corporate Liability haftet das Unternehmen für die Umsätze der ausgegebenen Firmenkarten.
- Co-Branding-KarteEine Co-Branding-Karte entsteht aus der Zusammenarbeit eines Kartenanbieters mit einem Partnerunternehmen.
- CashbackCashback ist eine Rückvergütung, bei der ein Teil des Umsatzes als Geldbetrag zurückfließt.
D
- DebitkarteBei einer Debitkarte wird jeder Umsatz unmittelbar oder zeitnah vom hinterlegten Konto abgebucht.
- DATEV-ExportDer DATEV-Export überträgt Kartenumsätze in einem Format, das Steuerberatung und Buchhaltung direkt weiterverarbeiten können.
- Dynamic Currency ConversionBei Dynamic Currency Conversion wird der Betrag schon am Terminal in Ihre Heimatwährung umgerechnet.
E
- Effektiver JahreszinsDer effektive Jahreszins gibt die jährlichen Gesamtkosten eines Kredits in Prozent an, einschließlich bestimmter Nebenkosten.
- EMV-ChipDer EMV-Chip ist ein kryptografischer Chip auf der Karte, der Zahlungen sicherer macht als der Magnetstreifen.
F
- FremdwährungsgebührDie Fremdwährungsgebühr ist ein Entgelt, das beim Kartenumsatz in einer anderen Währung als dem Euro anfallen kann.
- FreigabeworkflowEin Freigabeworkflow regelt, wer welche Ausgabe genehmigen muss, bevor oder nachdem sie getätigt wird.
G
- GesamtschuldnerGesamtschuldner sind mehrere Personen, die jeweils für dieselbe Schuld einstehen können.
- GeschäftskontoDas Geschäftskonto ist das Bankkonto, über das ein Unternehmen seinen betrieblichen Zahlungsverkehr abwickelt.
H
- HaftungsbeschränkungEine Haftungsbeschränkung begrenzt, in welchem Umfang eine Person oder ein Unternehmen für Schäden oder Schulden einstehen muss.
- HandelsregisterauszugDer Handelsregisterauszug ist ein amtlicher Nachweis über Firma, Sitz, Vertretung und Rechtsform eines Unternehmens.
- HändlerentgeltDas Händlerentgelt ist die Gebühr, die ein Händler für die Annahme von Kartenzahlungen zahlt.
I
- InterchangeInterchange ist das Entgelt, das der Acquirer bei jeder Kartenzahlung an den Issuer zahlt.
- IssuerDer Issuer ist die Bank oder der Zahlungsdienstleister, der die Karte ausgibt und Ihr Vertragspartner ist.
- Individual LiabilityBei Individual Liability haftet die einzelne Karteninhaberin oder der Karteninhaber für die Umsätze der Karte.
J
- JahresgebührDie Jahresgebühr ist das regelmäßige Entgelt für das Führen und Nutzen einer Kreditkarte.
K
- KreditrahmenDer Kreditrahmen ist der Höchstbetrag, bis zu dem Sie mit einer Kreditkarte Umsätze tätigen können.
- KreditkartenabrechnungDie Kreditkartenabrechnung listet alle Umsätze, Gebühren und den Rechnungsbetrag eines Abrechnungszeitraums auf.
- KartenlimitDas Kartenlimit ist der Betrag, bis zu dem eine einzelne Karte genutzt werden darf.
- KartennetzwerkEin Kartennetzwerk ist die Infrastruktur, über die Kartenzahlungen zwischen Händlern und Banken abgewickelt werden.
- KartenprüfnummerDie Kartenprüfnummer ist ein Sicherheitscode auf der Karte, der bei Online-Zahlungen abgefragt wird.
- KartensperreEine Kartensperre verhindert, dass eine verlorene, gestohlene oder missbrauchte Karte weiter genutzt werden kann.
- KartenmissbrauchKartenmissbrauch ist die unbefugte Nutzung einer Karte oder ihrer Daten durch Dritte.
- Kontaktlos-ZahlungBei der Kontaktlos-Zahlung genügt es, die Karte oder das Smartphone an das Terminal zu halten.
- KostenstelleEine Kostenstelle ordnet Ausgaben einem Bereich, Projekt oder Team innerhalb des Unternehmens zu.
- KontierungDie Kontierung weist einem Geschäftsvorfall das passende Buchungskonto zu.
- Know Your CustomerKnow Your Customer bezeichnet die Prüfung der Identität von Kundinnen und Kunden durch Banken und Zahlungsdienstleister.
- KartenakzeptanzDie Kartenakzeptanz beschreibt, wo und von welchen Händlern eine Karte als Zahlungsmittel angenommen wird.
L
- LastschrifteinzugBeim Lastschrifteinzug bucht der Kartenanbieter den Rechnungsbetrag von Ihrem hinterlegten Konto ab.
- Lodge CardEine Lodge Card ist eine zentral geführte Firmenkarte für wiederkehrende Reisekosten wie Flüge und Hotels.
M
- Mobile PaymentMobile Payment ist das Bezahlen mit dem Smartphone oder einer Smartwatch über eine hinterlegte Karte.
- MischnutzungMischnutzung bedeutet, dass eine Karte sowohl für geschäftliche als auch für private Zahlungen verwendet wird.
- MitarbeiterkarteEine Mitarbeiterkarte ist eine Firmenkarte, die auf eine Beschäftigte oder einen Beschäftigten ausgestellt wird.
P
- Purchasing CardEine Purchasing Card dient dem Einkauf von Waren und Dienstleistungen im Unternehmen und ist auf Beschaffung ausgerichtet.
- PSD2PSD2 ist die europäische Zahlungsdiensterichtlinie, die Sicherheit und Wettbewerb im Zahlungsverkehr regelt.
- Prepaid-KarteEine Prepaid-Karte wird vorab mit Guthaben aufgeladen, und Zahlungen sind nur bis zu diesem Betrag möglich.
- PINDie PIN ist eine persönliche Geheimzahl, mit der Sie Zahlungen am Terminal oder Abhebungen am Automaten bestätigen.
- PhishingPhishing ist der Versuch, über gefälschte Nachrichten an Zugangsdaten oder Kartendaten zu gelangen.
- PrivatentnahmeEine Privatentnahme ist die Entnahme von Geld oder Gütern aus dem Unternehmen für private Zwecke.
- Persönliche HaftungPersönliche Haftung bedeutet, dass eine natürliche Person mit ihrem Privatvermögen für Verbindlichkeiten einsteht.
R
- Revolving CreditRevolving Credit ist ein Kreditrahmen, den Sie flexibel nutzen und in Teilbeträgen zurückzahlen können, wobei Zinsen anfallen.
- ReisekostenpauschaleDie Reisekostenpauschale ist ein pauschaler Betrag, mit dem bestimmte Reisekosten abgegolten werden.
- Reverse-ChargeBeim Reverse-Charge-Verfahren schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer statt des leistenden Unternehmens.
- ReiseversicherungEine Reiseversicherung deckt bestimmte Risiken einer Reise ab, etwa Krankheit, Gepäckverlust oder Stornierung.
S
- Starke KundenauthentifizierungBei der starken Kundenauthentifizierung bestätigen Sie eine Zahlung mit zwei voneinander unabhängigen Merkmalen.
- SollzinsDer Sollzins ist der nominale Zinssatz, mit dem ein in Anspruch genommener Kredit verzinst wird.
- SpesenSpesen sind Auslagen, die Beschäftigte im Auftrag des Arbeitgebers tätigen und erstattet bekommen.
- SelbstauskunftDie Selbstauskunft ist die Angabe persönlicher und wirtschaftlicher Verhältnisse im Rahmen eines Antrags.
- Schufa-ScoreDer Schufa-Score ist ein Wert, der die Wahrscheinlichkeit einer vertragsgemäßen Zahlung einschätzen soll.
- SkimmingSkimming bezeichnet das heimliche Auslesen von Kartendaten, zum Beispiel an manipulierten Geldautomaten.
- Spend ManagementSpend Management ist die Steuerung und Auswertung aller betrieblichen Ausgaben mit digitalen Werkzeugen.
- SammelabrechnungEine Sammelabrechnung fasst die Umsätze mehrerer Karten in einer einzigen Rechnung zusammen.
- SEPASEPA ist der einheitliche europäische Zahlungsraum für Überweisungen und Lastschriften in Euro.
T
- TokenisierungBei der Tokenisierung wird die echte Kartennummer durch einen Ersatzwert ersetzt, der für Zahlungen genutzt wird.
- TageslimitDas Tageslimit begrenzt die Summe, die mit einer Karte an einem Tag ausgegeben oder abgehoben werden darf.
- TankkarteEine Tankkarte ist eine Karte, mit der Kraftstoff und teils weitere Fahrzeugleistungen bezahlt werden.
V
- Virtuelle KarteEine virtuelle Karte ist eine digitale Kartennummer ohne physischen Plastikträger, die sofort einsetzbar ist.
- VorsteuerDie Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmen auf bezogene Leistungen zahlt und unter Bedingungen geltend machen kann.
- VerrechnungskontoDas Verrechnungskonto ist ein Konto in der Buchhaltung, auf dem Kartenzahlungen gesammelt und später ausgeglichen werden.
W
- WechselkursDer Wechselkurs bestimmt, zu welchem Verhältnis eine Fremdwährung in Euro umgerechnet wird.
Z
- ZahlungszielDas Zahlungsziel ist die Frist, bis zu der Kartenumsätze beglichen sein müssen, ohne dass Zinsen entstehen.
- ZusatzkarteEine Zusatzkarte ist eine weitere Karte zum selben Vertrag, die auf eine andere Person oder einen anderen Zweck lautet.
- ZentralkarteEine Zentralkarte ist eine einzelne Firmenkarte, die von mehreren Personen für bestimmte Zwecke genutzt wird.